OLB MUSIK-CAMP NORDWEST Workshop 2018 in der Jugendherberge Damme

Anfang April war es endlich wieder so weit. Mit Marius Bornmann (Schlagzeuger / Heisskalt), Daniel Strohhäcker (Multiinstrumentalist und Produzent) und Tjado de Vries (Tontechniker) im Schlepptau durfte ich (Line Pengel / Live Musik Produzentin) in die Jugendherberge Damme reisen, um drei Tage lang mit topmotivierten und musikalisch sehr vielfältig orientierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Haus zu beschallen.

Auf dem Plan stand: im eigenen Proberaum üben bis zum Umfallen, an Songtexten und Kompositionen feilen, den eigenen Sound auf die Bühne bringen und die Performance verfeinern, sowie Businessfragen klären und natürlich netzwerken, netzwerken, netzwerken.

Am Freitagmorgen begann der Spaß mit dem obligatorischen Schleppen, Schieben und Stöpseln – alles andere wäre ja auch langweilig gewesen. Frisch aus dem Stockbett geschlüpfte Dozenten trafen auf sehr pünktlich anwesende und ein wenig aufgeregte Mädels und Jungs, die trotz einiger fehlender Equipment-Teile, nach und nach stattliche Musikmach-Mikrokosmen errichteten.



Zum einen macht es uns Dozenten einfach sehr viel Spaß, die jungen Musiker dabei zu beobachten, wie sie sich abrackern und zum anderen konnte man hier schon mal die ersten Tipps und Tricks zum Besten geben – „Erfahrung macht den Meister“ beim Equipment-Tetris, beim Verkabeln und natürlich auch beim Sound einrichten, damit man sich während der Probe gut hört.



Nach der Vorstellungsrunde und dem (nach dem ganzen Aufbaustress sehr willkommenen) Mittagessen war alles nahezu fertig eingerichtet und bereit zur großen Teilnehmerinspektion im Dozentengänsemarsch: im Team besuchten wir die Teilnehmer in ihren Proberäumen und hörten uns ihre Songs an, um uns ein Bild vom jeweiligen Ist-Stand und den „Baustellen“ machen zu können und danach mit jeder Band und jedem Einzelkünstlern effektiv an ihren Zielen und Themen arbeiten zu können.



Währenddessen ging es beim Live-Tontechnik-Workshop in der Halle ebenso mit viel Muskelkraft und baulichem Geschick zu Gange –  Die Teilnehmer kümmerten sich hier um den Bühnenaufbau und eine funktionierende Beschallungsanlage, bevor die Förderpreisgewinner-Band vom letzten Mal, TONI TRASH, als erstes Versuchskaninchen, anrückte.



Am Abend folgte dann auch gleich der direkte Praxistest: Ein Live Konzert mischen und die Band ins richtige Licht rücken:


Trotz Frühstück um 7:30 Uhr fühlte sich der Samstag sehr, sehr kurz an, denn es gab einiges zu tun:

Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, sich den Wunschdozenten für den jeweiligen Arbeitsschritt in den Proberaum zu holen und mit ihm zu arbeiten.

Bei den einen wurde an Details gefeilt, während bei anderen völlig neue Ideen entstanden, mal wurden Grundkenntnisse ausgetauscht und mal komplexe Strukturen entwickelt, hier darüber diskutiert, welche Wege man gehen kann und da konkrete Pläne geschmiedet.



Ein ausgedehnter Soundcheck auf der Bühne bot jedem die Möglichkeit, sich auszuprobieren und förderte Selbsterkenntnisse und Wünsche zu tage, die nach Möglichkeit auch umgehend bearbeitet wurden.

Manchmal hilft es zum Beispiel schon gegen Lampenfieber, eine Spielposition zu finden, in der jeder den anderen gut sehen kann und sich wohl fühlt – das muss einfach mal ausprobiert werden, damit man diese Erkenntnis festigen und in Zukunft nutzen kann.

Wenn einem dann noch klar wird, wie eine zielführende Kommunikation mit dem Tontechniker aussieht und was es ausmacht, wenn man versteht, was da vor sich geht, steht dem konzentrierten Musikmachen und damit dem zufriedenstellenden Auftritt mit Wohlgefühl nichts mehr im Wege.



Am Sonntag wurde schließlich musikalisches Finetuning betrieben und die Anregungen und Änderungen der vergangenen zwei Tage umgesetzt, sowie beim persönlichen „Business-Speed-Date“, im eigenen Proberaum, über Labelarbeit, Management, Booking und bandinterne Prozesse gefachsimpelt. Auch für uns Dozenten ist dieser Programmpunkt ein sehr beliebter: es ist spannend zu erfahren, worüber die Nachwuchsmusiker sich so ihre Gedanken machen und wer welchen Standpunkt vertritt, sowie auch die individuellen Erfahrungen der Kollegen zu hören, die sich ja im Laufe der Jahre häufen und verändern.



Sonntagabend ging es dann für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nochmal ans Eingemachte, als es für das Abschlusskonzert endlich wieder auf die herausgeputzte Bühne ging.






Ein dickes fettes Herz zum Dank geht an meine herzensguten und superkompetenten Dozentenkollegen Marius Bornmann, Daniel Strohhäcker und Tjado de Vries, an unsere wunderbaren Teilnehmer in diesem Jahr: Myankarma, Ben Schafmeister, Freddy Steady Go, Killing Views, Hard Birth, Jonas Vallan, Fabian Striethorst, Daniel Pelz und Tobias Block und an den weltbesten „Assistenz-Rico“, Rico Oberschelp.

Es war schön mit Euch. Auf bald .
Eure Line

Blogfamilia 2018: Wir sind mit #DJHfriends dabei

Sie ist der Treffpunkt schlechthin für Elternblogger: die Blogfamilia in Berlin. Jedes Jahr Anfang Mai, kommen Mütter und Väter, die auf Blogs und in sozialen Netzwerken Über Elternschaft und familienpolitische bzw. familienrelevante Themen schreiben, zusammen, um einen Tag lang in VortrAi??gen und Workshops Über ihr Tun zu sprechen. In diesem Jahr sind wir als Sponsor mit dabei.

Auf den ersten Blick ist das vielleicht ungewöhnlich, sind wir doch eine Organisation, die analoge Begegnungen und Erlebnisse möglich macht. Aber dennoch wissen wir ai??i?? gerade aus unseren Kontakten mit Familien ai??i?? wie wohltuend es ist, wenn Eltern ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen. Ob das am Lagerfeuer oder in einer Facebook-Gruppe passiert, ist dabei nicht entscheidend. Entscheidender ist ein toleranter und neugieriger Blick auf den Alltag anderer Familien. Ein wohlwollender Austausch, der beiden Seiten das Gefühl gibt, im gleichen Boot zu sitzen. Die Blogfamilia fAi??rdert genau das.

Außerdem ist die Blogfamilia ein Ort, an dem Freundschaften entstehen. Und das hat die Konferenz mit Jugendherbergen allemal gemeinsam. Auch bei uns kommen Gäste in Familienfreizeiten, in Gemeinschaftsräumen, bei Konzerten oder einfach am Buffet miteinander ins Gespräch ai??i?? und werden manchmal zu Freunden, die Über ihren Aufenthalt hinaus in Kontakt bleiben. Genau aus diesem Grund sind wir mit der Aktion #DJHfriends bei der Blogfamilia dabei. Was sich dahinter verbirgt? Das soll bis Samstag eine Überraschung bleiben… Nur soviel: Wir bringen Facebook mit. Auf Papier.

FREUNDSCHAFT IM NETZ: Das sagt das Blogfamilia-Team

Wir wollten im Vorfeld von den Blogfamilia-Vorsitzenden Anne-Luise Kitzerow und Janni Orfanidis wissen, welche Gedanken ihnen zum Thema ai??zFreundschaft im Netzai??? durch den Kopf schieAYen, und haben ihnen dazu ein paar Fragen gestellt.

Na, welchen Bloggerfriend habt Ihr zuletzt analog auf ein Eis oder einen Absacker getroffen?

Alu: Obwohl viele von uns in Berlin wohnen sehen wir uns gar nicht so besonders häufig und sind auch eher selten befreundet. Am letzten Wochenende waren wir aber mit Familie Herr Paul auf dem Spielplatz, denn die kleinen Kinder sind gleich alt und wir haben auch andere Ai??hnliche Themen.

Janni: Das war ein netter Abend bei JAi??gerschnitzel und gut einem Dutzend KAi??lsch mit Christian Hanne, Blogfamilia e.V.-Member und Blogger bei Familienbetrieb. Es war witzig und ich hatte am nächsten Tag einen Kater.

Würdet Ihr sagen, dass sich Euer Freundeskreis durchs Bloggen vergrAi??AYert oder verändert hat?

Alu: Auf jeden Fall ist er grAi??AYer geworden. Blogfamilia wäre ohne eine freundschaftliche Verbindung zu Janni (Ich bin dein Vater) und Christian (Familienbetrieb) nicht möglich. Im Laufe der Jahre haben wir noch einige Freunde dazu gewonnen und einige verloren, wie auch im Offline-Leben wenn sich die UmstAi??nde Ai??ndern. Am Anfang fanden meine alten Freunde die neuen Leute aus dem Internet etwas seltsam, aber das hat sich bald gelegt.

Janni: Ich bin kein Fan davon, das Wort „Freundschaft“ inflationAi??r zu verwenden. Nett formuliert, oder? Wir bloggen seit 2014 und haben in den letzten Jahren hervorragende Persönlichkeiten, inspirierende Menschen, und ja, auch heutige Freunde kennengelernt. In unserem fortgeschrittenen Alter ist es aber eine Herausforderung, sich häufiger zu begegnen. Die Zeit ist einfach zu knapp. Das Gute daran: Man kann sich in fast jeder GroAYstadt selber zum Abendessen einladen.

Die Worte ai??zmommy warsai??? und ai??zShitstormai??? fallen schnell, wenn Über Elternblogger gesprochen wird. Warum schaffen es die positiven Seiten des Netzes nicht, sich in der Ai??ffentlichen Wahrnehmung durchzusetzen?

Alu: Das ist eine berechtigte Frage die sicher aber vielleicht oftmals nur innerhalb der Bloggerblase abspielt. Leser bekommen eher weniger von ai???internenai??? Diskussionen mit und lesen einfach nur unterschiedliche Ansichten. Die positiven Seiten des Netzes könnten aber wirklich noch mehr in den Vordergrund gerückt werden, daran arbeiten wir mit Blogfamilia auch verstAi??rkt.

Janni: Sensation klickt gut. Ich bin der festen Überzeugung, dass beide Seiten quantitativ gleich vertreten sind. Die grAi??AYere Welle macht jedoch immer die EmpAi??rung. Sie bleibt besser im Kopf. Sie ist es, die polarisiert und verbreitet wird. Oft steckt darin auch Kalkül. Wichtig zu wissen ist, wo man selber steht. Ob nun als Privatperson oder als kommerzielles Unternehmen. Werte und Vertrauen sind unser hAi??chstes Gut ai??i?? das gilt insbesondere für Blogger*innen.

Mit dem Blogfamilia-Award habt ihr etwas ins Leben gerufen, was den Diskurs Über die sinnvolle Nutzung eines Blogs und der dazugehörigen Social Media-KanAi??le fAi??rdert. Erzählt doch mal, was es mit diesem Award auf sich hat.

Alu: Vor drei Jahren saAY ich bei einer Preisverleihung an Menschen die sich sozial engagieren aus dem Künstlerbereich und ich dachte nur: Warum haben wir Elternblogger sowas nicht? Viele von uns engagieren sich, schreiben Über Themen die sonst eher Tabu sind und nutzen ihre Reichweite und ihre Vernetzung für gute Sachen. ai???Das will ich auchai??? habe ich an das Blogfamilia Team gesimst und seit dem arbeiten wir gemeinsam am Blogfamilia Award. Wir wollen Engagement sichtbar machen und auch die Arbeit der Initiativen vorstellen und sie medial begleiten. Gerade damit FamilienbloggerInnen auch in der Politik ernst genommen werden ist die Darstellung der VielfAi??ltigkeit ein wichtiges Mittel.

Janni: Der Blogfamilia Award ist jetzt drei Jahre alt und zu einer echten Herzensangelegenheit herangewachsen. WAi??hrend unserer Konferenz ist er der emotionalste HAi??hepunkt. Wir unterstreichen die Wichtigkeit, sich sozial zu engagieren und geben Menschen eine Stimme, die sich meist nicht Über virale Erfolge definieren. Medial ist es sowieso ein schweres Feld: Gesellschaftliches Engagement ist ein komplexer Begriff und in Deutschland zu schwammig, zu allgemein, zu unkonkret. Mit dem Award zeigen wir, dass es bereits viele Initiativen in unserer BlogosphAi??re gibt und zeigen gute Beispiele und Persönlichkeiten auf.

Kinder und Jugendliche pflegen ihre Freundschaften häufig per WhatsApp oder Über andere digitale Formate. Wie empfindet ihr diese Entwicklung und tut ihr etwas dafür, dass Eure Kinder eine ai??zechte Verabredungai??? mit ihren Freunden nicht verlernen?

Alu: Also von unseren Kindern hat nur ein Kind WA und damit verabredet es sich eher mit seinen Freunden als andere Dinge zu tun. Ich bin dahingehend sehr entspannt, mir machen eher Themen wie der Umgang mit Daten zu schaffen.

Janni: Ich glaube nicht an diese Theorie, dass extreme WA-Nutzung zur Entkopplung von analogen Freundschaften führt. Studien belegen eher das Gegenteil. Die Personen, die viel Über Social Media kommunizieren, haben auch einen großen Freundschafts- und Bekanntheitskreis. Beide Welten gegeneinander auszuspielen ist schwierig. Digitale Netzwerke können nur durch analoge Treffen vertieft und gelebt werden. Optimalerweise ergänzt sich die digitale mit der analogen Welt. Menschen zu treffen ist wichtiger, als in Video-Hangouts zu sitzen.

Habt Ihr in den vergangenen Jahren mitbekommen, dass sich auf Eurer Konferenz Menschen begegnet sind, die inzwischen gut befreundet sind?

Alu: Ja, das können wir bestätigen. Sich in Persona treffen ist eben etwas ganz anderes als sich nur online zu kennen. Das ist ein wirklicher Gewinn der Blogfamilia.

Janni: Alu hat Recht. In der Anfangszeit kannte man ja keinen, aber wir wurden von der Bloggerfamilie sehr gut aufgenommen. Heute verabreden wir uns bereits im Vorfeld der Blogfamilia Veranstaltung kräftig. WAi??hrend der Blogfamilia Konferenz wird nicht viel geschlafen.

Ist die Blogfamilia eigentlich ein Projekt von Freunden? Wart Ihr schon befreundet, bevor es die Konferenz gab?

Alu: Wir kannten uns vorher bereits aus dem Netz aber waren nicht befreundet. Inzwischen bezeichne ich Janni mehr als meinen Arbeitsehemann. Zwischen Januar und Mai simsen und telefonieren wir fast tAi??glich, dann erholen wir uns bis August von unserer intensiven Beziehung und dann starten wir wieder durch, wie in jeder guten Freundschaft.

Janni: Vor 2014 kannten wir fast keinen Blogger persönlich. Mittlerweile sind wir gut vernetzt und wir im Orgateam vertrauen uns blind. Der Kern der Organisatoren sitzt in unserem gegründeten Verein. Jeder hat seine Stärken und SchwAi??chen, die er im Team einbringt. Mittlerweile haben wir eine KonferenzgrAi??AYe erreicht, die nur gemeinsam auf die Beine gestellt werden kann. Das verbindet ungemein. Und Alu, wenn ich dein Arbeitsehemann bin, dann bist du mindestens meine Arbeitsschwester.

Na, eins seid Ihr auf jeden Fall: eine Blogger-Familie. Wir danken Euch für Eure Antworten!

Wir freuen uns sehr auf Samstag und viele lebhafte Begegnungen. Womit wir auf der Blogfamilia die Freundschaft feiern, seht ihr am Samstag in unseren Instagram-Stories und unter dem Hashtag #DJHfriends.

Fotos (außer Headerbild): Carolin Weinkopf)

10 Dinge, mit denen die neue Jugendherberge Oldenburg punktet

Neue Jugendherberge Oldenburg-Aussenansicht

Ein offizieller Spatenstich hat es heute besiegelt: In Oldenburg wird in den kommenden Monaten eine neue Jugendherberge entstehen. Noch ist außer einem Bauzaun und sandiger Fläche nicht viel zu sehen, aber wir erzählen Euch heute schon, worauf genau Ihr Euch freuen könnt.

Jugendherberge Oldenburg: Eröffnung 2019 in Bestlage

1. Einmal aus dem Bahnhof fallen – und schon da!

Kamera, ein Paar Ersatzschuhe (oder auch zwei), Jacken für jedes Wetter, das Lieblingsshampoo, das Spielzeug fürs Kind oder die dicken Wälzer Abendlektüre zum Einschlafen… Reisegepäck kann schnell reichhaltig gepackt sein und mächtig schwer sein. Kein Problem, wenn es in die hinreißende Stadt Oldenburg geht. Für einen Trip in die zukünftige Jugendherberge könnt Ihr gern ein paar Outfits mehr als sonst einpacken, denn weit schleppen müsst Ihr Eure Taschen nicht. Die neue Jugendherberge Oldenburg entsteht nämlich direkt am Hauptbahnhof, vis a vis zur EWE Arena. Wenn ihr mit dem Zug anreist, fallt Ihr also nur aus dem Bahnhof und seid schon da.

2. Snacks gegen den Hunger: jederzeit und zum Mitnehmen!

Euch erwartet außerdem ein völlig neuartiges gastronomisches Konzept in Oldenburg. Hand aufs Herz: Wenn ihr an Verpflegung in Jugendherbergen denkt, habt ihr klappernde Tabletts und Tischdienst vor Augen, nicht aber Front-Cooking und Kaffee zum Mitnehmen, oder? Bereits an allen unseren Standorten gibt es deutlich zeitgemäßeres und abwechslungsreicheres Frühstück, Mittag- und Abendessen, als das Klischee vorgibt (#DJHschmeckt hat’s Euch jüngst gezeigt), in Oldenburg legen wir aber nochmal eine Schippe… äh… Kelle obendrauf.

Das Verpflegungsangebot ist eine Art „Hybrid-Lösung“ aus verschiedenen Stationen: Neben der klassischen Gemeinschaftsverpflegung morgens, mittags und abends wird es einen Food Store und ein Take Away-Angebot geben. An der Rezeption könnt Ihr künftig deutlich mehr als Getränke und Riegelware bekommen: Sandwiches, Joghurt und Paninis zum Beispiel. Im Food Store, der von 10 bis 21 geöffnet ist, gibt es eine saisonal wechselnde Speisekarte. Von Spargel über Barbecue bis hin zu Burger und Grünkohl könnt Ihr hier auch zwischen den Hautmahlzeiten den Hunger bekämpfen. Suppen, Nudelgerichte und Salate findet Ihr standardmäßig auf der Karte. Einiges davon entsteht im Front Cooking-Bereich. Frischer geht nicht, schneller auch nicht!

3. Lauthals singen unter der Dusche? Na klar.

Die 200 Betten der Jugendherberge Oldenburg verteilen sich auf 64 Zwei-und Vierbettzimmern – und jedes Zimmer hat ein eigenes Bad. Punkt.

Neue Jugendherberge Oldenburg

4. Läden, Kneipen, Cafes, Kinos, Restaurants … Unistadt eben!

Oldenburg ist Universitätsstadt, eine besonders schöne noch dazu. Lebendige Stadtkultur vermischt sich mit hinreißenden Altbauten, kleine Shopping-Gässchen treffen auf hochrangige Museen und Studenten teilen sich die Radwege durchs Grüne mit Wochenendtouristen. Es ist kein Zufall, dass sich selbst Bremerinnen und Bremer regelmäßig eine halbe Stunde in die Nordwestbahn setzen, um durch die Innenstadt von Oldenburg zu bummeln. Die erreicht ihr von der Jugendherberge aus übrigens in nur wenigen Gehminuten.

Impressionen aus Oldenburg findet Ihr in den Sozialen Medien unter dem Hashtag #hachschönoldenburg. Und im Video am Ende dieses Artikel, das wir für Euch aufgenommen haben.

5. Neu, neuer, am allerneusten!

Wenn die Jugendherberge Oldenburg im Oktober 2019 eröffnet, wird es der modernste DJH-Standort im Nordwesten sein. Das Gebäude ist ein kompletter Neubau – realisiert von der Bau- und Wohngesellschaft mbH GSG Oldenburg. Vor kurzem, im März 2018, hat sie mit dem Bau der neuen Jugendherberge begonnen. Die Gründungsarbeiten sind abgeschlossen, nun werden auf über 3.600 mü Nutzfläche die Räumlichkeiten errichtet. Solltet Ihr im Herbst 2019 bereits als Gast einchecken, schlaft Ihr eventuell als allererste in Eurem Bett…

6. Toleranz und Inklusion – aus Prinzip

Leer macht’s, Aurich macht’s, das Service & Booking Center in Bremen auch: Inklusion leben. Die Jugendherberge Oldenburg reiht sich künftig ein, sie wird der vierte Inklusionsbetrieb der Jugendherbergen im Nordwesten. Konkret heißt das: Menschen mit und ohne Beeinträchtigung werden gemeinsam arbeiten und den Alltag gestalten. Toleranz und Offenheit werden die Atmosphäre im Haus prägen!

Jugendherberge Oldenburg

7. Lagerfeuer 2.0 – Große Lounge als Treffpunkt

In Oldenburg wird erstmals etwas realisiert, was künftig bei jedem Neubau und jeder umfangreichen Sanierung ein Must have ist: ein Lagerfeuer 2.0. Ein was? Das Lagerfeuer 2.0 müsst Ihr Euch als einen großen multifunktionalen Raum vorstellen, dessen Gestaltung Gemeinschaftserlebnisse begänstigt und jeden Gast mindestens einmal in seinen Bann zieht. Das Lagerfeuer 2.0 ist das Ergebnis einer Erhebung: Menschen wurden gefragt, welches Bild sie malen würden, sollten sie das typische Jugendherbergs-Gefühl abbilden müssen. Die häufigste Antwort: Ein Lagerfeuer??

Diese eindeutige Assoziation wurde von uns ernstgenommen und wir haben und darauf verständigt, dass jedes Haus künftig einen zentralen Ort haben müsse, der genau das erfällt, was für ein echtes Lagerfeuer typisch ist: Man kann jederzeit zu den bereits Anwesenden hinzukommen, man rückt gesprächsbereit zusammen, man fühlt sich behaglich, kann aber auch jederzeit ohne weitere Verpflichtungen wieder fortgehen. Vorbei die Zeit, in der Kiosk, Speisesaal, Aufenthaltsraum und Kinderspielecke voneinander getrennt waren. Mit dem Lagerfeuer 2.0 werden Nutzungsbereiche fließend organisiert und eine gesellige Atmosphäre auch architektonisch spürbar. Die Lounge in Oldenburg wird es beweisen.

8. Tagungsräume in Hülle und Fälle – business as unusual

Fünf multifunktionale Tagungsräume und eine Tagungslounge warten darauf, von Euch zum Brainstormen, Workshop halten oder Pläne schmieden erobert zu werden. Alles, was Ihr dafür professionell braucht, ist vorhanden: Beamer mit Motorleinwand, LAN-Anschlüsse, Whiteboards, WLAN im gesamten Gebäude, Stellwände, Moderationskoffer, Flip Charts und TV-Geräte mit optionalem Bluray-Player. Für den kleinen Hunger zwischendurch halten wir natürlich auch Tagungsverpflegung parat.

9. Mal eben ans Meer – nicht nur für Schulklassen verlockend

Eine Klassenfahrt ins Grüne oder doch lieber in die Stadt? Diese Frage können Lehrer und Schulklassen streichen. Oldenburg bietet urbanes Feeling, aber drumherum eine Menge Ruhe und spannende Ausflugsziele. Im Nu sind Schulklassen in Norderney oder an der Nordseeküste. Auch zum Kanufahren auf der Hunte oder zum Baden und Wassersport am Zwischenahner Meer ist es nicht weit. Urbanes Feeling im Mix mit Tagesausflügen in die Natur – dafür ist die Jugendherberge Oldenburg der ideale Ausgangspunkt. Innerhalb der Stadt wird es aber auch nie langweilig: Longboardfahren oder Geocaching sind zwei Beispiele für Unternehmungen, die Schulklassen bei uns erleben können.

10. Fahrradschuppen XXL: Alles, was ein Radler braucht

Oldenburg und Umgebung können mit einem Fahrrad hervorragend erkundet werden. Die Stadt bietet sich durch seine Lage zwischen Hunte, Weser und Ems zudem als Ausgangspunkt für lange Radwanderungen an (schöne Routen findet Ihr auf der Website des ADFC Oldenburgs). Damit kein Reifen platt bleibt und auch E-Bike-Inhaber stets Power haben, wird es in der Jugendherberge Oldenburg einen separaten Fahrradschuppen, Ladeanschlüsse für E-Bikes sowie eine Fahrrad-Service-Station mit Flickzeug, Pumpe und Kartenmaterial für viele Radwanderungen geben. Also, Drahtesel geschnappt und ab dafür!

Ab Oktober 2019 könnt Ihr all die genannten Merkmale der neuen Jugendherberge Oldenburg selbst kennenlernen. Buchungen sind ab sofort möglich, eine Facebook-Seite gibt es für den Standort auch. Wer sie abonniert, verpasst auch keinen neuen Artikel zum Bauprojekt in Oldenburg. Das werden wir uns nämlich hier auf dem Blog künftig immer mal wieder genauer anschauen. Wir werden Euch unter anderem den Projektleiter Marcus Heisterkamp vorstellen, einen Oldenburg-Cityguide zusammenstellen und Euch einen ausführlichen Vorgeschmack auf den Foodstore geben. Wer sich vor allem für den Fortschritt auf der Baustelle interessiert, kann ihn übrigens auf der Website der GSG verfolgen. Dort gibt es wöchentlich ein neues Foto zu sehen.

Was wurde eigentlich aus… Cathy?

„Cathy saß im Schneidersitz auf einem der Tische und spielte, ganz sanft, vor sich hin. Das war für mich ein ganz besonderer Moment, das hat mich echt gepackt.“ Wenn Thorsten Wingenfelder von Cathy spricht, dann ist seine Begeisterung über sie noch genauso groß wie vor drei Jahren, als er sie beim Workshop-Wochenende in der Jugendherberge Borkum zum ersten Mal singen hörte. Die Songwriterin bleibt mit ihren selbstgeschriebenen gefühlvollen Stücken immer im Gedächtnis – dazu braucht sie nicht mehr als ihre Gitarre, ihre Stimme und ihren Alltag, aus dem heraus die Lyrics entstehen. Für ihre Unverwechselbarkeit bekam sie 2015 den OLB-Förderpreis. Wie es danach für sie weiterging, lest Ihr in diesem Kurz-Interview.

OLB Musik-Camp Cathy

Im Kurzcheck: CATHY – OLB-Förderpreisgewinnerin 2015

Was hat sich bei Dir seit dem OLB MUSIK-CAMP getan?

Nach meinem OLB-Preis-Open Air mit den Wingenfelder und Alexa Feser 2015  habe ich einige Gigs im Norden sowie in und um Hannover gespielt. 2016 war ich im Regio Vorentscheid des Jugend Kulturell Förderpreises der HypoVereinbank.

Deine Highlights in dieser Zeit?

Im November 2016 hat mich Wingenfelder nochmal zusammen mit Pohlmann ins Boot geholt für die Jugendherbergskonzerte des Jahres, was total geil war und viel Spass gemacht hat.(Anm. d. Redaktion: Einen Artikel und Bilder dazu findet Ihr hier).  Ich hab jetzt außerdem meine Traumausbildung zur Mediengestalterin im Studio des MusikZentrums Hannover ergattert.

What’s next?

Ich musste mir zuletzt etwas Zeit nehmen, um mich um meine Gesundheit zu kümmern, bin jetzt aber wieder dabei, eine neue Setlist zusammenzustellen und Songs zu schreiben. Demos davon kann man auf meinem Youtube-Kanal hören. Ausserdem kann man meine Cover und die Demos neuer eigener Songs auf meiner SoundCloud-Seite für Lau runterladen. Ansonsten kann man auf Facebook und Instagram schauen was ich so mache. Anstehende Gigs, neue Songs und alles Wichtige poste ich immer rechtzeitig in den Sozialen Medien.

Cathy im Netz: Youtube, Facebook & Instagram

Was wurde eigentlich aus… Solid Tuesday?

„Indierock mit einem Hang zur Dramatik“ – so beschreiben die fünf Jungs von Solid Tuesday ihr musikalisches Tun zusammen. 2016 hatten sie sich für eine Teilnahme beim Workshopwochenende des OLB MUSIK-CAMPS qualifiziert. Was seitdem bei der Band aus Cloppenburg passiert ist, haben sie uns verraten.

Im Kurzcheck: SOLID TUESDAY

Was hat sich bei Euch seit dem OLB MUSIK-CAMP getan?

Echt eine ganze Menge passiert. Durch das Camp haben wir eine Menge zum Thema Songwriten und Bühnenpräsenz gelernt. Das hat uns einen großen Schritt weiter gebracht. Außerdem haben wir beim Camp eine Menge neuer Freunde gefunden. Nach zwei Jahren besteht immer noch Kontakt und mit den meisten Bands haben wir auch danach immer mal wieder Konzerte gespielt.

Eure Highlights in dieser Zeit?

Wir haben seit dem Camp unsere erste EP aufgenommen, eine Menge Konzerte gespielt und bei LOTTA LIVE unterschrieben. Zur Zeit arbeiten wir mit Line Pengel an unserer zweiten EP. Außerdem haben wir unsere erste Livesession aufgenommen.

What’s next?

Wir wollen vor allem eins in nächster Zeit: ganz viele Konzerte spielen.

Solid Tuesday im Netz: Youtube & Facebook

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