Jetzt geht’s los! Spatenstich für die neue Jugendherberge Oldenburg

Spatenstich in Oldenburg! Endlich baggern die Bagger, schaufeln die Schaufeln, bauarbeiten die Bauarbeiter auf dem Gelände direkt in der Innenstadt, das ab Oktober 2019 die modernste Jugendherberge im Nordwesten beheimaten wird. Das Haus wird nicht nur etwas Besonderes, weil es für uns der erste komplette Neubau seit vielen vielen Jahren ist – sondern auch, weil es dort einiges zu entdecken gibt! Und weil es sich dabei um ein wirklich außergewöhnliches Projekt handelt, hat es sich selbst der Oldenburger Oberbürgermeister nicht nehmen lassen, zum feierlichen Spatenstich zu kommen. Wir waren für Euch dabei.

Britta steckt kopfüber im Sand. Steht in einer Reihe mit all den anderen Spaten, bewegt sich nicht ein bisschen, obwohl der Wind weht und die herabfallenden Regentropfen ununterbrochen winzige Krater in die Erdoberfläche sprengen. Bis Dirk Hoffmann Britta packt – und mit festem Griff in den Hügel rammt. Ein-, zwei- und noch ein paar Mal, bis die Fotografen zufrieden ihre Kameras wegstecken. 

Ihr ahnt es schon: Britta ist nicht etwa ein Mensch, sondern eine Schaufel, auf dessen Griff die sechs Buchstaben eingraviert sind. Und Dirk Hoffmann? Ist der Vorsitzende des Landesverband Unterweser-Ems des Deutschen Jugendherbergswerks. Er darf heute mit einigen anderen Ehrengästen der Jugendherbergen, des Bauträgers und der Stadt Sand auf der Baustelle schippen – symbolisch natürlich, denn die Bauarbeiten haben tatsächlich schon einige Wochen eher begonnen. Das zeigt sich an den Erdhügeln überall auf dem Gelände, und an den tiefen Gräben dazwischen, in denen mehr als 100 Pfeiler zwölf Meter tief im Boden stecken. Sie werden die Basis für die neue Oldenburger Jugendherberge bilden, über die jetzt schon und heute ganz besonders fröhlich alle sprechen.

Stefan Könner zum Beispiel, Vorstand bei der Baugesellschaft GSG. Die ist in Oldenburg für viele Neubauprojekte zuständig und baut nun zum allerersten Mal eine Jugendherberge. „Das ist schon ein spannendes Projekt für uns“, gibt Könner zu. Für das Quartier direkt am Hauptbahnhof sei es ein Meilenstein. „Wir waren damals, 2002, hier die ersten mit unserem Firmensitz. Davor gehörte das Gelände zum Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn, mittlerweile stehen hier viele Bürogebäude. Die Jugendherberge wird da nochmal ordentlich Leben reinbringen.“ Könner bekommt also nicht nur ein neues Bauprojekt, sondern auch einen neuen Nachbarn. 

Beziehungsweise 200 neue Nachbarn, die alle paar Tage wechseln. Denn so viele Betten bietet die neue Jugendherberge.

Für Jürgen Krogmann eine echte Chance. „Das wird den Tourismus ankurbeln und vor allem junge Familien für Oldenburg begeistern“, sagt der Oldenburger Oberbürgermeister voraus. Denn für Familien, aber auch für Schulklassen und Tagungsgäste, habe die Stadt einiges zu bieten: Museen, Kunst, überhaupt viel Kultur. Aber auch eine lebendige Gastroszene und eine Vielzahl an sportlichen Events. Die EWE-Arena jedenfalls ist direkt gegenüber, der Bahnhof liegt nicht einmal fünf Minuten Fußweg entfernt, mit ein paar Schritten mehr erreicht man die Innenstadt mit zahlreichen Shopping-Möglichkeiten. „Ich glaube, es gibt keine bessere Lage für eine Jugendherberge“, betont Krogmann. „So etwas gehört genau hier hin.“ Zehn Jahre habe man sich in Oldenburg dafür eingesetzt. „Nun ist es endlich soweit. Ich wünsche mir, dass die Jugendherberge DAS aufsehenerregende Projekt in Deutschland wird.“ 

Nur jetzt eben, bei diesem Spatenstich, ist noch nicht allzuviel zu entdecken, außer jede Menge gut gelaunter Gäste, die in ihren feinen Anzügen über das Gelände spazieren und sich versuchen, auszumalen, wie es hier schon in ein paar Monaten aussehen wird: Wie das Gebäude aussehen wird, mit seiner schicken Fassade und der großen Terrasse im ersten Stock. Wie es sich in der Lobby anfühlen wird, die immerhin 400 Quadratmeter groß und damit riesig ist. In der eine Bühne integriert sein wird für Events, ein Lounge-Bereich mit einem Indoor-Lagerfeuer, eine Rezeption mit Food-Store, bei der Gäste von 10 bis 21 Uhr etwas zu Essen erhalten können. In der Raum für Begegnung ist und genau das bietet, wofür die Jugendherbergen eben stehen: Gemeinschaft erleben. 

Das gilt auch für die Belegschaft, betont Dirk Hoffmann noch einmal. Der Landesverbandsvorsitzende hat die Hände mittlerweile von Britta genommen und steht in einem kleinen Zelt auf der Baustelle, das vor lauter interessierten Besuchern beinahe aus allen Nähten platzt. „Die Hälfte der Angestellten werden Menschen mit Behinderung sein“, sagt er. In dem Umfang gab es Inklusion bislang noch nicht bei den Jugendherbergen, dafür aber bereits sehr gute Erfahrungen mit ähnlichen Konzepten, etwa in den Jugendherbergen Aurich und Leer. 19 Mitarbeiter und fünf Auszubildende werden derzeit für das Team gesucht. „In der Größenordnung ist das bislang einzigartig für die Jugendherbergen zwischen Nordsee und Sauerland“, sagt Projektverantwortlicher Marcus Heisterkamp. „Daran werden wir uns in Zukunft aber sicher auch für andere Standorte orientieren.“

Und auch, wenn alle schon ganz gespannt sind: ein bisschen Geduld müssen wir noch haben. „Jetzt geht es darum, sich zu beeilen“, sagt Hoffmann und lächelt. „Nicht nur mit dem Bau, damit der rechtzeitig fertig wird. Sondern auch mit der Buchung, denn: Die Jugendherberge ist bereits buchbar. Und die ersten Wochenenden sind schon ausgebucht.“ Stefan Könner von der GSG will mit seiner Familie dann selbst Urlaub in der Jugendherberge machen – direkt gegenüber von seinem Büro. „Ich freu mich da schon richtig drauf. “ Doch bis es soweit ist, müssen Britta und die ganzen anderen Spaten noch einige Male ran. Also: Weiter geht’s! Oder, wie man in Oldenburg sagt: Denn man to.

Wir halten Euch über den Baufortschritt und alles Spannende rund um die Jugendherberge Oldenburg natürlich auf dem Laufenden – zum Beispiel hier auf der neuen Facebook-Seite der Jugendherberge Oldenburg. Wer es so lange nicht abwarten kann und vorher schon nach Oldenburg will, kann noch bis zum Herbst ein Zimmer in der alten Jugendherberge Oldenburg buchen. Und wer nochmal auf einen Blick sehen will, welche zehn Dinge das Projekt so besonders machen, kann sich hier unseren Beitrag durchlesen. 

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