Ob wir einen nachhaltigen Eindruck bei Colin Firth hinterlassen?

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Einige aus dem Team der Jugendherbergen im Nordwesten sind derzeit eifrig dabei, ihren Kleiderschrank auf den Kopf zu stellen und nach galatauglichen Outfits zu suchen. Wir haben nämlich ein Date in Düsseldorf – mit niemand geringerem als dem Hollywood-Schauspieler Colin Firth. Ihr wisst schon: Der Mr. Darcy aus „Stolz und Vorurteil“ bzw. der Mann mit dem Rentierpulli in „Bridget Jones“. Genau diesen spannenden Menschen treffen wir am kommenden Freitag. Zusammen mit rund 1.200 anderen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Forschung. Naja, aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, ist es eigentlich nicht der Promi-Faktor, der uns zur Verleihung des „Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2014″ führt, sondern etwas viel Besseres:

Wir sind nominiert!

Die Jugendherbergen im Nordwesten gehören zu den drei potentiellen Preisträgern in der Kategorie „Unternehmen mittlerer Größe“.

Jüngst haben wir Euch hier auf dem Blog ja ein paar Einblicke gegeben, was Nachhaltigkeit für uns im täglichen Alltag bedeutet. Seit drei Jahren nehmen wir die Frage, wie wir noch umweltverträglicher und sozialer werden können, konzentriert in den Blick. Auf diese Weise ist es uns beispielsweise gelungen, die CO2-Emissionen, die rund um eine Übernachtung bei uns entstehen, auf 13,9 Kilogramm zu senken. Zum Vergleich: Im Hotel sind es durchschnittlich 28 Kilogramm. Die Erfahrungen, die wir bei all unseren Maßnahmen sammeln, behalten wir natürlich nicht für uns, sondern geben sie an andere Landesverbände weiter. Wir sind also im wahrsten Sinne des Wortes ein Modellprojekt und das, was gut funktioniert, soll langfristig aufs alle Jugendherbergen übertragen werden.

Ihr könnt Euch vorstellen, was es für eine lobende Wertschätzung und Freude es für uns, dass die Jury des diesjährigen Nachhaltigkeitspreises uns zu den Anwärtern auf den Preis bestimmt hat. „In Sachen Nachhaltigkeit ist der regionale Jugendherbergs-Verband schon weiter als viele Premiumanbieter und zeigt im Low-Cost-Segment, was auch im Premiumsegment funktionieren kann: nachhaltiger Tourismus auf breiter Basis“ heißt es in der Begründung. Und weiter: „Mit ihrer Nachhaltigkeitsstrategie wirken die Jugendherbergen über den Aufenthalt hinaus in die Gesellschaft hinein auf Zukunftsfähigkeit hin.‘ Ein Lob, das uns natürlich gut gefällt und von dem wir durchaus glauben, dass wir es zurecht bekommen. Alle Kolleginnen und Kollegen haben unser Nachhaltigkeitskonzept in der Praxis gelebt, das war der Schlüssel zum Erfolg.

Daher würden wir uns natürlich außerordentlich freuen, wenn unser Engagement und unsere Suche nach Abendgarderobe mit dem Preis belohnt wird. Drückt uns die Daumen. Und wenn nicht? Tja, dann bleibt immer noch der Plan B: Mit Colin Firth auf den Fast-Titelgewinn mit einem kleinen Sekt an der Bar anzustoßen.

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